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Der FSV Mainz 05 hat gegen Energie Cottbus seine Aufholjagd in der Bundesliga mit dem höchsten Saisonsieg fortgesetzt.


Die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp setzte sich im Duell der Abstiegskandidaten mit 4:1 (3:1) gegen die Lausitzer durch.

Dadurch blieben die Gastgeber bei drei Siegen und einem Remis in der Rückrunde weiter ungeschlagen und verließen die Abstiegsränge.

Starke Neuzugänge

Überragender Mainzer war Mohamed Zidan, der den Erfolg mit drei Toren (22., 39./Foulelfmeter und 60.) beinahe im Alleingang perfekt machte. Auch die anderen in der Winterpause verpflichteten Neuzugänge waren maßgeblich am Sieg beteiligt. Der ebenfalls von Bremen nach Mainz gewechselte Leon Andreasen (7.) brachte die Rheinhessen mit 1:0 in Führung.

Zudem war der kolumbianische Nationalspieler Elkin Soto bei seinem Bundesliga-Debüt an zwei Toren beteiligt. Das 1:0 bereitete Soto mustergültig vor, vor dem Elfmeter zum 3:1 wurde der 26-Jährige von Sergiu Radu im Strafraum gefoult. Radu war der einzige Treffer für Cottbus zum 1:1 (20.) gelungen.

Gut aufgelegter Wache

Vor 20.000 Zuschauern boten die Mainzer ihre mit Abstand beste Saisonleistung und verwandelten das Bruchweg-Stadion gut eine Woche vor Rosenmontag in ein Tollhaus. Von Beginn an gingen die Gastgeber mit großer Leidenschaft zu Werke. Bereits nach 100 Sekunden musste Vragel da Silva nach einer Unstimmigkeit in der Cottbuser Hintermannschaft in höchster Not vor Soto klären.

Cottbus war fast ausschließlich nur nach Standardsituationen gefährlich. Zunächst parierte FSV-Keeper Dimo Wache einen Freistoß von Vlad Munteanu (16.). Beim Gegentreffer von Radu musste der Mainzer Schlussmann allerdings erstmals in der Rückrunde hinter sich greifen.

Premiere für Soto

Bei den Mainzern hatte Trainer Jürgen Klopp seine Mannschaft umgebaut und dabei auf mehr Risiko gesetzt. Elkin Soto, der erst vor zehn Tagen die Freigabe vom Weltverband FIFA erhalten hatte, rückte für den defensiven Mittelfeldspieler Milorad Pekovic in die Startelf.

Zudem übernahm Marco Rose nach überstandener Grippe wieder seinen angestammten Platz auf der linken Abwehrseite. Bei den Gästen spielte Da Silva nach abgelaufener Rot-Sperre in der Innenverteidigung für den am Knie verletzten Kapitän Kevin McKenna.

Nach dem Seitenwechsel spielten sich die Mainzer wie in einen Rausch. Energie-Keeper Tomislav Piplica verhinderte gegen Petr Ruman (51.), Soto (54.) und Zidan (55.) einen noch höheren Rückstand.
 

 

Leon Andreasen bei seinem Tor gegenn Cottbus





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